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Gillian's Choice Just Amazing

x   Fürstin Frieda vom blauen Walde

 

25.04. "Es sollte einfach nicht sein"

Das sind die Worte, die in den letzten Tagen hier oft gefallen sind. Und ehrlich gesagt, fehlen mir auch gerade die Worte um unsere tragischen letzten Tage zu beschreiben, aber ich versuche es.

 

Nun sind ein paar Tage vergangen, unser Leben geht weiter (einfach so....- was ich gerade unfassbar finde) und wir trösten uns mit dem Gedanken, dass es unserer Frieda blendend geht.

 

Aber ich möchte kurz beschreiben, was passiert ist. Viele Leute haben uns ja die Daumen gedrückt, dass bei uns doch noch alles gut wird:

Der Abschied von Fräulein Rot war ja schon schrecklich gewesen, aber sie war wahrscheinlich einfach zu leicht und schwach. Damit haben wir uns getröstet und uns voll und ganz den Bedürfnissen von Herrn Hellgrün gewidmet.

Mittlerweile hatte Frieda - wahrscheinlich auf Grund der zu zaghaften Nachfrage - gar keine Milch mehr, aber wir waren guter Dinge den kleinen Mann mit der Flasche groß ziehen zu können. Er hat klasse aus der Flasche getrunken, was uns glücklich gemacht hat. Auch hat er jeden Tag mehrere Gramm zugenommen, wurde größer, aktiver in der Wurfkiste und hat sich total niedlich an seine Ikea-Krake auf dem Wärmekissen angekuschelt. Also sich insgesamt normal weiterentwickelt. Wir schöpften wieder Hoffnung.

Am Freitag, als er 6 Tage alt war, hat er abends 520 g auf die Waage gebracht, damit war absehbar, dass er an Tag 8 sein Geburtsgewicht verdoppeln würde, fantastisch!

Aber das Schicksal meinte es nicht gut mit Herr Hellgrün, unserem J-Wurf insgesamt und uns.

An seinem 7. Lebenstag hatte er mittags zwei Mal etwas Milch gespuckt, war ein bisschen unruhig. Und da wir ja mit unseren Nerven schon am Limit waren, sind wir sofort nach Dortmund zum Tierarzt gefahren. Der kleine Herr Hellgrün war unauffällig bei der Untersuchung, kein Fieber, Bauch weich, Herz und Lunge ohne Abhör-Befund. Wir haben Novalgin gegen eventuelle Bauschmerzen und etwas gegen Übelkeit spritzen lassen und sind wieder nach Hause gefahren. Guter Dinge? Jein, dafür war in den letzten Tagen einfach zu viel passiert.

Aber richtig Sorgen haben wir uns auch nicht gemacht.

Völlig überraschend für uns ist der kleine Herr Hellgrün eine Stunde nach unserer Rückkehr vom Tierarzt still und an seiner Krake liegend über die Regebogenbücke gegangen. Unfassbar, dieser Wurf sollte wohl einfach nicht sein.

Nun ist er wieder mit seiner kleinen Schwester Fräulein Rot vereint und wir bleiben ratlos zurück.

 

"Freude und Trauer sind Geschwister"

Ein simples Sprichwort, welches wie für unseren J-Wurf gemacht zu sein scheint.

 

Am 11. April ist unser J-Wurf, der dritte und letzte Wurf unserer Frieda, zur Welt gekommen. Wir wussten ja seit dem Ultraschall Termin, dass es ein kleiner Wurf werden würde und haben daher eher mit großen und kräftigen Welpen gerechnet.

Unser Erstaunen war dann groß, als Frieda souverän zwei liverfarbenen Welpen das Licht der Welt geschenkt hat: ein Rüde, Herr Hellgrün mit gerade einmal 305 g Geburtsgewicht und eine kleine Hündin, Fräulein Rot, die leider nur 160 g auf die Waage brachte.

 

Beide waren sofort auf der Suche nach Friedas Milchbar und machten einen aktiven und lebenshungrigen Eindruck. Aber natürlich war uns bewusst, dass gerade Fräulein Rot mit ihren wenigen Gramm ein Sorgenkind sein würde, aber wir waren voller Hoffnung.

 

Frieda, die die Geburt bestens überstanden hatte, kümmerte sich liebevoll um die beiden Zwerge. Wie befürchtet sank das Geburtsgewicht bei beiden Welpen am zweiten Tag, normal, aber bei den Gewichten hatten wir ja keine Reserven zu verschenken. Also habe ich versucht, ein bisschen mit der Flasche zuzufüttern, was aber nicht gut angenommen wurde.

 

In der Nacht zum dritten Tag verschlechterte sich der Allgemeinzustand von Fräulein Rot, sie wirkte kühl und kraftlos, daher sind wir zur Tierarztpraxis gefahren um einen Fachmann drüber gucken lassen. Denn mittlerweile fehlte uns jede Menge Schlaf vor Sorge und wir waren mit unseren Möglichkeiten am Ende.

Die Tierärztin war guter Dinge, hat uns aber empfohlen, um Fräulein Rot einen kleinen Startschubs zu geben, sie ein oder zwei Tage über eine Magensonde mit Welpenmilch zu versorgen. Mittlerweile hatten wir das Gefühl, dass sie zu kraftlos war, um bei Frieda zu trinken. Die beiden Minis haben es einfach nicht geschafft, Friedas immer üppige Milchbar zu aktivieren und auch Medikamente brachten da keine Wendung mehr.

Welch eine Überwindung für uns, die Magensonde zu benutzen, aber wir haben fest daran geglaubt, dass wir ihr damit einen kleinen Schubs in ein tolles Leben geben können. Im Laufe des Tages wirkte sie auch wieder fitter, aktiver, fing wieder an, an Friedas Zitzen zu trinken. Auch Herr Hellgrün schien sich zu stabilisieren und fing, mit etwas Unterstützung aus dem Fläschchen an langsam zuzunehmen.

Aber das war nur ein kurzer Moment des Glücks. In der Nacht zum 4. Tag verlor Fräulein Rot schnell und rapide an Kraft, alle unsere Bemühungen veränderten nichts mehr und so ist sie nach nur knapp 60 Stunden auf dieser Welt über die Regenbogenbücke gegangen.

 

Wir sind untröstlich, hat sie doch so gekämpft, hat Frieda sich doch so liebevoll und hingebungsvoll um ihre Welpen gekümmert und haben wir doch alles in unserer Macht stehende getan....

Aber es sollte wohl einfach nicht sein, wie immer hat Mutter Natur das letzte Wort über alle Lebewesen und ihre Pläne mit Fräulein Rot waren wohl andere.

 

Nun haben wir hier den kleinen Herrn Hellgrün als Einzelkind in der Wurfkiste liegen, Frieda kümmert sich weiterhin liebevoll, auch wenn sie mittlerweile (wahrscheinlich mangels aktiver Nachfrage) leider keine Milch mehr hat. Auch Halbschwester "Nanny" Smilla wartet auf ihren Einsatz, aber dennoch ist unser Herz schwer.

Aber das wird uns nicht davon abhalten, uns ab jetzt voll und ganz für den kleinen Kerl einzusetzen, und ihn nun mit der Flasche durchzubringen.

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11.03.2026 Ultraschall

Der lang ersehnte und gleichzeitig gefürchtete Ultraschall Termin.... Selten war ich vorher so hin- und hergerissen, ob es geklappt hat, ich glaube Frieda fühlte sich schon gestalkt von mir.

 

Manchmal ist es blöde, wenn mich mein Gefühl nicht trügt, und definitiv hatten wir uns etwas Anderes gewünscht. Wir als Züchter haben unser Bestes geben, Frieda und Kiron haben das sicherlich ebenfalls, aber Mutter Natur hat wohl andere Pläne in Sachen J-Wurf.

 

Beim Ultraschall haben wir Fruchtblasen gesehen, sprich Frieda ist tatsächlich tragend, was mich natürlich riesig freut - endlich mal wieder kleine Zwerge, die unser Leben auf den Kopf stellen!

Aber leider haben wir nicht viele Fruchtblasen sehen können und gehen nun von einem kleinen Wurf aus.

 

Daher ist unsere Welpenliste geschlossen, denn wir haben schon mehr Leute kennen gelernt, als wir nachher zuckersüße Welpen erwarten können.

 

 

09.02.2026 Endlich!!

Endlich haben wir unseren J-Wurf auf den Weg gebracht! Ich bin so erleichtert.

Eigentlich war der J-Wurf ja schon für Ende 2025 geplant, ist aber leider wegen der niederträchtigen Kreuzotter in Schweden verschoben worden. Frieda geht es seit Monaten wieder bestens und daher konnten wir nun den J-Wurf von Frieda mit Kiron beginnen.

Die beiden sind einfach ein Traumpaar und wir sind sehr gespannt, ob alles geklappt hat – ab jetzt liegt der Wurf in den Händen von Mutter Natur und wir müssen abwarten - auch wenn es dieses Mal sehr schwer fällt.

In der ersten März Hälfte ist unser Ultraschall-Termin und dann wissen wir mehr....

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Februar "Alles beginnt von vorne"

Wir haben nach langer Suche den perfekten Deckrüden für unseren J-Wurf im schönen Österreich gefunden.

Kiron, Gillian's Choice Just Amazing, ist in den Bereichen Gesundheit, Prüfungen, Charakter und rassetypischem Aussehen eine tolle Ergänzung zu unserer Frieda. In diese Verpaarung bringt Frieda jede Menge Arbeitswille und Charakter ein und ich glaube, dass Kiron da eine tolle Ergänzung ist und wir wundervolle Welpen in den Fellfarben schwarz und liver erwarten können, die dem Ideal eines "dual purpose" Flat Coated Retriever sehr nahekommen. Es werden bei den Eltern auf jeden Fall keine langweiligen Flat-Zwerge werden.

 

Leider haben wir bei unserem Date im Januar im strömenden Regen beim Quatschen über die Rasse, unsere Hunde, Pläne und so den Moment verpasst, wirklich perfekte "First Date" Bilder zu machen. Wobei es ja sicherlich dann noch mehr Bilder von der Hochzeit im Herbst geben wird und von Kiron gibt es ja viele sehr tolle Bilder über die Homepage seiner Züchterin. Wir sind sehr gespannt, wie unsere Reise zum Thema J-Wurf so weitergeht und freuen uns über ernsthaft gemeinte Anfragen von Menschen, die wirklich ein Familienmitglied suchen und mit dem Vierbeiner dauerhaft eine aktive Beschäftigung anstreben, Dummysport oder ähnliches.

Gillian's Choice Just Amazig, genannt Kiron

     Flatterhaft Rebel Yell

     Caci's Gillian's and Choice

HD A; ED frei; OCD frei, Augen incl. Gonio frei

SVN.-Show-Ch., AUT-Ch, WT, BH, BGH 1-3,    RBP 1-4, GAP 1-3, Workingtest Einsteiger, SLP

Fürstin Frieda vom blauen Walde, genannt Frieda

     Johnnie Walker Ashes of St. Helens

     Bella vom blauen Walde

HD A1; ED frei; RD, PRA, Katarakt, Gonio frei

JAS, WT, BHP, APD A, BLP, BP§6, VPS, HZP m.leb.Ente, Totverweiser LN Langschl.(800/1200/1500m), C-Diplom (NLV), Workingtest F

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